Bar à Vin

Bar à Vin
9 min - Mystery | Thriller | Romance

“Bar à Vin” ist einer meiner ersten Filme. Ich habe ihn gemacht, als ich mit Filmen zu experimentieren angefangen habe. Klassische Ein-Mensch-Produktion. Viel Arbeit – Vorbereitung, Location-Scouting, Auflösung und schließlich Dreharbeiten; und wieder viel Arbeit mit dem Schnitt. Jetzt scheint der Film mir naiv zu sein und bringt angenehme Erinnerungen an diese Zeit.

Bar à Vin Poster

Der Film erzählt über das Leben und Schicksal eines “kleinen Menschens”. Ein Kellner bei Jahren führt ein ganz übliches gewöhnliches und alltagliches Leben. Aber jeden Menschen eines Tages ereilt der “Moment der Wahrheit”, – eine scharfe Reflektion bezüglich seines Ziels und Platzes im Leben. Der junge Aushilfe und der Böse sind zwei personifizierte innerliche Oppositionen eines realen Menschens. Auf einer Seite – ein junger hoffnungsvoller und zielstrebiger Mann, daran glaubender, dass ein Mensch der Wirt seines Schicksals ist. Auf der anderen – der Böse – eine Verkörperung der strengen Realität, der Schicksalbestimmung und der menschlichen Machtlosigkeit etwas zu ändern.

Die Idee des Films ist ganz einfach – die Welt ist determiniert, vorbestimmt. Sogar wenn wir dafür alles machen, ist es nicht wahr, dass unsere Wünsche sich unbedingt verwirklichen. Die strenge Realität und verschiedene Umstände können das verhindern. Im Film auftaucht auch die Idee der Stadt, die als ein Organismus, der das Leben der Menschen vorbestimmt und sie ausnutzt, vorgestellt ist. Die Stadt, die die Träume vernichtet.

Drehbuch, Regie, Kamera, Postproduktion:
Dmitrijs Fjodorovs
Filmmusik: Markus Rom
Sounddesign: Sven Laux

Alter Kellner: Yannick Pitois
Aushilfe: Roman Hemetsberger
Der Böse: Daniel Freiman
Das Mädchen: Olga Kazakevica