Fotogeschichten

Meistens werden hier Fotogeschichten und Fotoserien gesammelt, aber nicht nur – hier werden auch die Fotoprojekten, realisierten Ideen usw. beschrieben.

PopFest 2019

Das Popfest ist ein seit 2010 jährlich in Wien stattfindendes Festival für innovative Popmusik österreichischer Musiker und Bands. Vier Tage lang geben 70 Acts rund um den Wiener Karlsplatz, sowohl open-air als auch indoor, einen Eindruck von der Vielfalt der österreichischen Popmusik-Szene.

Offizielle Internetseite: popfest.at
Radio FM4 Bericht: fm4.orf.at/stories/2988999/
Ort: Wien, Österreich

Die Begegnung im Schmerz

Diese Fotogeschichte habe ich im Jahr 2017 kurz nachdem Kurzfilm “Are You Still With Me?” als die Fortsetzung gemacht. Im Video geht es um 2 besten Freunden, die ein Mädchen, Sarah, treffen. Nun sind sie “3 beste Kumpels” und hängen sehr oft zusammen rum. Beide Jungs sind nun in Sarah verliebt. Die Sympathie von Sarah wechselt sich aber vom Axel, mit wem sie kurz zusammen waren, zum Daniel. Die Freundschaft beendet sich.

Die Arbeit an diesem Projekt war für mich sehr spannend. Das Team wieder zusammensetzen, die Reise nach Riga, wo wir die OP fotografieren dürften, organisieren, und natürlich selbst die OP.

Das Geschehen in der Fotogeschichte passiert in einer kleinen Stadt, wo alle drei Protagonisten wohnen. Ein Jahr ist seit den im Film beschriebenen Ereignissen vergangen. Sarah ist jetzt mit Daniel, sie wohnen zusammen und haben kein Kontakt mit Axel. Aber eines Tages passiert ein Unfall und zwei ehemalige Freunde treffen sich wieder.

Axel: Roman Hemetsberger
Daniel: David Lehmann
Sarah: Angelina Marsch

Ort: Lettland, Riga

Nähe

Ich wollte schon seit langem diese Fotoserie machen. Vor allem wollte ich mit Maske und Bluteffekten üben. Und tatsächlich war ich während des Fotoshootings sehr engagiert – als ich danach meine Wohnung aufräumte, habe ich das Blut sogar an der Decke gefunden!

Bezüglich der Geschichte – sie ist echt einfach und erzählt von der Nähe und Eifersucht. Eine junge Frau ist in der Beziehung. Es scheint alles ernst zu sein, aber eines Tages kommt sie früher nach Hause und… Tja… ich verstehe, dass der Mann sich sehr schlecht benahm, aber unsere Protagonistin ist schon wirklich übereifersüchtig.

Modells: Noémie Aufragne, Onur Kar
Ort: Berlin

Filmentwicklung

Mit der Erscheinung der digitalen Fotografie, mit der es viel einfacher geworden ist, die qualitativ hochwertige Bilder zu bekommen, begann der Film zu sterben. Aber meiner Meinung nach genau die analoge Fotografie zwingt den Fotograf nicht einfach so viel Bilder wie möglich zu machen, sondern bei der Aufnahme über jedem Bild zu denken und jedes einzelnes Detail zu analysieren. Ich liebe dieses Verfahren und von Zeit zur Zeit nehme die Bilder auch auf meine alte analoge Kamera auf. Allerdings muss ich gestehen, dass ich nur von kurzem diesen Prozess vollständig gelernt habe, und anstatt die Negativen für die Entwicklung zu abgeben, habe ich selbst in einem dunklem Raum gearbeitet. Und nur dann erlebte ich schließlich diese fast magische Gefühl, wenn Sie Ihre Fotopapier entwickeln, und habe verstanden, was die analoge Fotografie tatsächlich ist. Hier sehen Sie die Ergebnisse meines Experimentes.

Marie

Umarbeitung der klassischen literarischen Werke XIX – Anfang XX Jahrhundert, die über die Schicksale der Obdachlosen, Prostituerten und Drogensüchtigen erzählten, in unserer Zeit.

Eine junge naive Frau kommt in eine große Stadt. Sie ist mit den Hoffnungen auf ein besseres Leben erfüllt. Die Wirklichkeit ist aber ganz anders. Nachdem sie keine Arbeit gefunden hat, ist sie gezwungen als Prostituerte arbeiten, um ihres Überleben zu versorgen. Dieses Leben führt unsere Protagonistin zu den Drogen und völlig zerstört sie als einen Mensch. Die Geschichte kritisiert moderne Gesellschaft, wo ein Mensch einfach ein Instrument zu profitieren ist – seine Hoffnungen und Träume kosten nichts.

Modells: Marie Darme, Olga Fjodorova
Ort: Berlin

Die Fotogeschichte wurde auf Diapositiven Fujichrome Provia 400X aufgenommen und digital nicht bearbeitet.

Müllkunst

Die Geschichte erzählt uns über eine Künstlerin, die aus Müll ein Kunstwerk 53.200 Euro wert gemacht hat. Es wird auch verschiedenes Verhältnis der Gesellschaft zur Protagonistin gezeigt. Zuerst geringschätzt die Gesellschaft sie. Nachdem aber ein Artikel über die Protagonistin geschrieben wurde, dieselben Leute bewundern sie. Die Geschichte sollte flüchtige Urteile der Gesellschaft über die Menschen zeigen.

Modells: Marie Darme, Olga Fjodorova, Yannick Pitouis
Ort: Berlin

Die Fotogeschichte wurde auf Diapositiven Fujichrome Provia 400X aufgenommen und digital nicht bearbeitet.